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Aktuelles an der BBS Lahnstein

Aktuelles

Informationsveranstaltung zur Höheren Berufsfachschule Schwerpunkt Polizeidienst und Verwaltung

Sehr geehrte Damen und Herren,PolizeiRLP

sehr gerne möchten wir Sie auf eine Informationsveranstaltung hinweisen, in der wir und in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Koblenz die Höhere Berufsfachschule mit dem Schwerpunkt Polizeidienst und Verwaltung vorstellen möchten.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 25.11.2025 in der Zeit von 19:00 Uhr - 21:00 Uhr im Foyer der BBS Lahnstein statt.

Parkmöglichkeiten finden Sie auf dem neu angelegten Parkplatz im Bereich Schulstrasse/ Ecke Sebastianusstrasse.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihren Besuch auch an unserem Tag der offenen Tür am 31.01.2026, an dem wir in der Zeit von 10:00 Uhr - 14:00 Uhr an unserer Schule die Einstellungsmöglichkeiten und vieles mehr über den Polizeiberuf zeigen werden.

Sie sind herzlich willkommen.

Ihre BBS Lahnstein

 

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Zeugnisübergabe und Verabschiedung an der BBS Lahnstein

Im wieder gut besetzten Foyer der Berufsbildenden Schule (BBS) Lahnstein war Corona zum Ende des Schuljahres 2022/23 endgültig Geschichte, als Jan Breidenbenden, Absolvent der HöherenBOS2W22 mFLBerufsfachschulklasse für Polizeidienst und Verwaltung (HBFPV), zum Beginn der Abschlussfeier nach vorn trat und - in Begleitung seines Freundes Jan Schmitz am Klavier - zu singen begann. Ohne Mikro bot er mit souveräner Stimme das Stück „Slipping through my fingers“ dar (im Original von ABBA), ein Gänsehautmoment für so manchen Zuhörer nach drei langen gesangsarmen Pandemiejahren.

Jan Breid Sanger2Im Beisein vieler Ehrengäste der Polizei, zahlreicher Eltern, Angehöriger und Lehrkräfte verabschiedete die BBS Lahnstein ihre AbsolventInnen der HBFPV21 sowie der BOS2W22 (Berufsoberschule 2 Wirtschaft) in einem würdigen Rahmen. Schulleiter Dietmar Weber begrüßte alle Anwesenden und insbesondere die stolzen SchülerInnen, die in den letzten Wochen zahlreiche Prüfungen durchstehen mussten, mit den Worten: „Die Welt da draußen erwartet Sie mit Ihren Talenten, Ideen und Fähigkeiten“. Er warf in seiner Ansprache einen zuversichtlichen Blick in ihre Zukunft, mahnte aber auch leise an: „Seien Sie bereit, außerhalb ihrer Komfortzone zu wachsen.“

Der erste Teil der feierlichen Übergabe war den AbsolventInnen der HBFPV21 gewidmet. Uwe Lederer, Direktor der Hochschule der Polizei am Campus Hahn, richtete sich an diejenigen SchülerInnen, die bald ihrHBFPV21 2 mFLStudium am Campus Hahn, den Vorbereitungsdienst in den gehobenen Polizeidienst, beginnen werden. In den kommenden drei Jahren werden sie dort zu PolizeikommissarInnen ausgebildet. Lederer sprach im Kontext des Campus Hahn vom „geographischen Zentrum Europas“ respektive dem „in the middle of nowhere“, hob den ganz eigenen Charme der Liegenschaft hervor, lobte zugleich auch die hervorragende Qualität der Ausbildung. Die frisch gebackenen staatlich geprüften AssistentInnen für Polizeidienst und Verwaltung und Fachhochschulreife-AbsolventInnen wurden von Lederer daran erinnert, dass sie vor zwei Jahren unter 400 BewerberInnen ausgewählt worden seien. Mit Blick auf ihre nahe Zukunft ermunterte er sie dazu, sich an der Hochschule an den fachpraktischen Herausforderungen zu erproben und mit Teamgeist die vielseitige Freizeitgestaltung am Campus zu erleben. Zudem machte er auch deutlich, dass sie ab Oktober „Polizeibeamte“ seien und damit bestimmte Anforderungen an sie in einer Vorbildfunktion gestellt würden.

Von den SchülerInnen, die im Sommer 2021 den zweijährigen Bildungsgang an der BBS Lahnstein begonnen hatten, haben 16 zwei Jahre später die Prüfung zum/r Assistent/in und 13 die Fachhochschulreifeprüfung bestanden. 13 AbsolventInnen haben die direkte Qualifikation über die BBS Lahnstein für den Vorbereitungsdienst bei der Polizei erreicht und bekamen von Uwe Lederer die Einstellungszusage ausgehändigt. Neben Lederer gratulierten auch Rita Becker (Stabsbereich 14 Aus und Fortbildung / Koordination Höhere Berufsfachschule) und Dennis Litz (Leiter des Stabsbereichs 1, Polizeipräsidium Koblenz) den zukünftigen PolizeianwärterInnen. Emotional wurde es bei der Rede der Klassenlehrerin Jill Collisy und den anschließenden Worten der stellv. Klassensprecherin Soraya Brühl, die für sämtliche in der Klasse unterrichtenden Lehrkräfte persönliche Besonderheiten oder Momente zusammengetragen hatte, um sie in liebevoll-humorvoller Weise der Zuhörerschaft zu präsentieren.

Im zweiten Teil der feierlichen Verabschiedung wurden die Abiturzeugnisse der Berufsoberschule 2 Wirtschaft (BOS2W) gewürdigt. Klassenleiter Christopher Schreiber überreichte 12 SchülerInnen das Zeugnis über die allgemeine und einem Schüler das über die fachgebundene Hochschulreife und gab ihnen gehaltvolle Worte von John Ruskin mit auf den weiteren Lebensweg: „Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.“ Er blickte in seiner Rede auf die zahlreichen schwierigen Herausforderungen unserer Zeit und sinnierte, was denn nun aus ihnen werden solle, um jedoch wenig später in überzeugter Klarheit festzustellen: „Wer bin ich, der hier zweifelt? Meine BOS2 geht in die Welt!“ Er zählte die in der Klasse vertretenen unterschiedlichen Nationalitäten auf, strich die von Beginn an bis zum Ende durchweg harmonische Atmosphäre in der Klasse heraus und zollte ihnen ausdrücklich Lob: „Was die Großen in der Welt nicht schaffen, habt ihr im kleinen Mikrokosmos des Klassenzimmers geschafft.“ Er verabschiedete sie mit den auffordernden Worten: „Setzt eure Fähigkeiten für euch, aber auch für die Gesellschaft ein.“

Jan Breid Sanger1Eingerahmt wurde die Veranstaltung von musikalischen Beiträgen der Absolventen selbst: Neben Jan Breidenbenden aus der Polizeiklasse mit seinem Gesang überzeugte auch Thomas Pauli als Vertreter aus der BOS2-Klasse mit seinem Klavierspiel. Er brillierte mit seiner ganz eigenen Interpretation der Stücke „Scary Monsters and nice sprites“ und „Bangarang“ von Skrillex.

Mit einem Buchpreis geehrt wurden aus der HBFPV-Klasse Vanessa Bosserdt und aus der BOS2-Klasse Thomas Pauli.

Bei bestem Wetter wurde im Anschluss auf dem Schulhof mit den Gästen und Angehörigen auf die schulischen Erfolge angestoßen.

(Text: Britta Kleine-Tebbe, Pressemitteilung BBS Lahnstein)

 

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Vom Gesellenstück bis zur Freisprechungsfeier: 14 Tischlergesellen bestehen ihre Abschlussprüfung an der BBS Lahnstein

Es wird allmählich zur schönen Tradition an der BBS Lahnstein: Im Foyer der Schule wurden auch dieses Jahr wieder für eine Woche im Juli kurz vor den Sommerferien die Gesellenstücke der angehenden TischlerGruppenfoto der fertigen Tischler Freisprechungsfeierausgestellt. Es sind Werkstücke, die von den Auszubildenden in gut 100 Stunden Arbeitszeit eigenhändig in ihrem Ausbildungsbetrieb geplant und angefertigt wurden, welche einen Teil der praktischen Abschlussprüfung bilden. Der Prüfungsausschuss (bestehend aus einem Arbeitgebervertreter, einem Arbeitnehmervertreter sowie den in der Berufsschule ausbildenden Lehrkräfte) tagte daher an zwei Tagen an der BBS Lahnstein und beurteilte die Gesellenstücke.

Unter den überaus ansehnlichen und kreativen Möbelstücken fand
en sich z.B. ein sechseckiger Schachbretttisch, ein Massivholz-Schreibtisch, eine Anrichte, ein Sideboard mit lackierter Weltkarten-Front, verschiedene Kommoden und ein Nachttisch, ein Schminktisch, ein TV-Schrank, ein Flur-Möbel und ein bewusst robust gestaltetes Arbeitsankleidemöbel. Verwendete Hölzer waren dabei vor allem Massivhölzer von Nussbaum, Eiche und Esche, aber auch Furniere kamen hier und da zum Einsatz.

Die Prüflinge mussten zur gleichen Zeit den zweiten Teil der praktischen Prüfung in der Holzwerkstatt der Schule absolvieren: Im Zeitraum von 8 Stunden wurde eine sogenannte Hand- oder Werkprobe unter Aufsicht gefertigt und ebenfalls vom Prüfungsausschuss beurteilt. Neben den zwei praktischen Teilen gehört auch noch ein dritter Teil zur Abschlussprüfung dazu: die theoretische Prüfung, die an der Berufsschule bereits vorher geleistet wurde. Die Prüfungsausschussmitglieder sind bei allen drei Prüfungsteilen anwesend. Am Ende jeder Gesellenprüfung zum/r Tischler/in, zu der 14 Azubis in diesem Jahr angetreten sind, steht die Freisprechungsfeier, die am 14. Juli an der BBS Lahnstein stattfand. Die frischgebackenen Gesellen werden dort nach alter Tradition vom Meister „freigesprochen“.

Josef und Moni bei der ArbeitZur großen Freude des Prüfungsausschusses, einschließlich der involvierten Lehrkräfte der BBS Lahnstein Monika Richter und Josef Bardenheuer, haben alle 14 Auszubildenden die Prüfung bestanden. Diese sind in diesem Jahr: Felix Bonn, Ben Morgan Dillender, Sophie Hennemann, Torben Kappus, Lukas Kaut, Tobias Klein, Charlotte Kühn, Tom Lauer, Jamie Loos, Josh Motschke, Luca Erik Nefferdorf, Simone Reiländer, Felix Schork und Dennis Schwarz. Ausgebildet wurden sie an insgesamt 9 Ausbildungsbetrieben: Fetz Quadrat (Miehlen), Tischlerei Nengel (Lahnstein), Schreinerei Mund (Katzenelnbogen), Hölzers Bauelemente, GbR (Weisel), Noll Werkstätten GmbH (Fachbach), Olaf Pfaffenberger GmbH (Niederwall), Schreinerei Zmelty (Lahnstein), Holzbau Wagner GmbH (Braubach), Schreinerei Schwieck GmbH & Co. KG (Braubach).

Die Gesellenstücke sehen Sie unten in der Bildergalerie. Ein interessantes Interview mit dem Auszubildenden Tom Oliver Lauer von der Holzbau Wagner GmbH in Braubach kurz vor seiner Gesellenprüfung zum Tischler finden Sie hier: Interview.

Einen herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung und alles Gute für die Zukunft wünscht Ihnen die BBS Lahnstein.

 

(Text und Fotos: Britta Kleine-Tebbe, Pressemitteilung BBS Lahnstein)

Bildergalerie:

Arbeitsankleidemobel

Anrichte

Schreibtisch

Schminktisch

Schachbretttisch

Nachttisch

Kommodenschrank Kopie

 Kommode3

Sideboard Weltkarte

Sideboard

Schachfigur Pferd

Kommode1

Holzkoffer

Flurmobel

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Vivien – Eine Erfolgsstory: Von der Auszubildenden zum Topmodel in nur 9 Monaten

Am 17.7. hatte sie es geschafft! Vivien Blotzki absolvierte mit Bravour den letzten Teil ihrer Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel mit der mündlichen Abschlussprüfung bei der IHK. Danach zeigte sie sich vor derVivien IHK 17.7.23Tür sichtlich erleichtert, dieses Kapitel - mit kleinem selbstgewählten Umweg – erfolgreich abgeschlossen zu haben und freute sich über einige der LehrerInnen, die sie über die letzten Jahre begleitet hatten. Happy End.

Noch vor einem Jahr konnte niemand ahnen, was Vivien in einem Zeitraum von nur gut 9 Monaten an Aufregung bevorstehen würde. Kurz bevor sie im November 2022 in verkürzter Ausbildungszeit zur schriftlichen Prüfung antreten wollte, kam es alles anders für sie: „YOLO“ dachte sie vermutlich, als die Gelegenheit sich bot, und sie entschloss sich zu dem mutigen und ganz und gar nicht einfachen Schritt, die Ausbildung so kurz vor Abschluss für eine unbestimmte Zeit zu unterbrechen. Und wofür? Für die Teilnahme an einem Fernsehformat, das in Teilen der öffentlichen Wahrnehmung durchaus auch kontrovers diskutiert wird. Für diesen Schritt allein musste sie schon einiges an Durchsetzungsvermögen, Verhandlungsgeschick und Kompromissen eingehen, denn sie sah sich gezwungen, den Ausbildungsbetrieb zu wechseln und musste mit einem neuen Chef eine Lösung finden, um zum nächsten Prüfungstermin im Frühjahr 2023 ihre Prüfung doch noch antreten zu können. Auch an der BBS Lahnstein stieß Vivien auf größtenteils verständnisvolle Begleiter. Es wurden Wege gefunden, diesen ungewöhnlich(en) aufregenden Schritt parallel zum Ausbildungsende hin zu unterstützen.

Vivien Sven Britta Marko IHK2Mit der Gewissheit im Gepäck, dass „zu Hause“ alles so weit geregelt war, machte sich Vivien auf die Reise ins Ungewisse und reiste im Rahmen der Dreharbeiten für die Sendung mal nach Los Angeles, mal nach Las Vegas und nach Berlin. Woche für Woche bekam sie ein „Foto“, war weiter im Wettbewerb und wurde um viele Erfahrungen und Einblicke in die Welt des Modelns und der Fotoshootings reicher. Nach einiger Zeit kam sie zurück, nach Hause und auch an die BBS Lahnstein und in ihren Betrieb, drückte wieder die Schulbank mit ihren KameradInnen und räumte die Regale bei Edeka ein. Als sei nichts gewesen. Erzählte hier und da nur so viel, wie es ihr erlaubt war, im Rahmen ihrer Verträge.

Doch ihre Reise war damit nicht beendet. Anfang Juni wurde bekannt, dass Vivien als eine von 5 Finalistinnen im Finale des Fernsehformats stand, und zu dieser Livesendung am 15. Juni konnte sie 50 Menschen ihrer Wahl mitnehmen. Neben Familie und Freunden vergaß sie nicht ihre schulisch-beruflichen UnterstützerInnen und lud zwei Mitschülerinnen, eine Kollegin aus dem Betrieb, ihren Edeka-Chef und zwei Lehrkräfte zur Sendung ein, so dass sich an jenem Abend das „BBS-Lahnstein-Edeka-Fan-Team“ gemeinsam auf den Weg nach Köln zum Fernsehstudio machte und damit Zeuge des Vivien-Siegeszuges wurde. Souverän und charmant walkte sich Vivien in der Live-Sendung von Runde zu Runde und war am Ende strahlende und umjubelte Siegerin der Sendung.BBS Edeka Team GNTM Finale 15 Juni 23

Was an jenem Abend kaum noch möglich war inmitten des Jubels und der Fernsehkameras, konnte am 17.7. endlich nachgeholt werden: Wir konnten Vivien als Schulteam zum „Doppelabschluss“ gratulieren: zur frisch gebackenen Kauffrau im Einzelhandel und zum Titel „GNTM-Topmodel“!

Vivien wird ihre Reise unbeirrt fortsetzen: mit Glamour und Style auf den Laufstegen der Welt und mit besten kaufmännischen Skills, erworben an der BBS Lahnstein.

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Die BBS Lahnstein zeigt Präsenz auf dem diesjährigen Ruandatag in Herxheim

Nachdem die Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda im vergangenen Jahr ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert hatte, gab es in diesem Jahr wieder einen Ruanda-Tag, wie er jährlich immer an einem anderen Ort gefeiert wird. InGruppenfoto BBS Lahnstein Malu DreyerHerxheim stellten dieses Jahr am 8. Juli rund 30 Partnerschaftsvereine und Initiativen ihre Projekte vor, unter ihnen auch 4 von insgesamt mehr als 190 Schulen in Rheinland-Pfalz, die eine Partnerschaft mit einer ruandischen Schule pflegen.

Anja M Malu D 1Die BBS Lahnstein ist jedes Jahr mit einem eigenen Stand vertreten und zeigt Präsenz hinsichtlich ihrer offiziellen Partnerschaft mit der Saint-Joseph Nzuki TVET School in Ruanda (eine katholische private Berufsbildende Schule), die seit 2013 besteht. Das Ruanda-Team der Schule unter der Leitung von Bereichsleiterin Manuela Altenkamp informiert über seine abgeschlossenen und laufenden Projekte an der Partnerschule, die es mit zahlreichen regelmäßig stattfindenden Aktionen an der Schule unterstützt und finanziert. Es gab zudem bereits mehrere Besuche sowohl aus als auch nach Ruanda, und die Partnerschaft zwischen beiden Schulen wird durch den persönlichen Kontakt im Laufe der Jahre immer lebendiger. Erst im vergangenen Jahr waren der Schulleiter der ruandischen Schule und sein Stellvertreter für mehrere Wochen zu Gast an der BBS Lahnstein.

In Herxheim genossen die Mitglieder des Ruanda-Teams, bestehend aus den Lehrkräften Manuela Altenkamp, Martina Groß, Marko Depping und Britta Kleine-Tebbe sowie der Schulsozialarbeiterin Anja Maibach, bei hochsommerlichen Temperaturen das bunte Treiben vor Ort, einer Mischung aus Bühnen- und Vortragsprogramm, musikalischen Darbietungen, Mitmachangeboten und ruandischen Speisen. Besonders gefreut hatMalu Dreyer Igor Cesar mit Beatrice und Lennyalle, dass Ministerpräsidentin Malu Dreyer sich nach ihrem eigenen Vortrag die Zeit nahm, am BBS-Lahnstein-Stand Halt zu machen, um sich über die jüngsten Entwicklungen der Schulpartnerschaft zu informieren.

Es war ein rundum gelungener Tag für alle Beteiligten, an dem die Graswurzelpartnerschaft des Partnerschaftsvereins Rheinland-Pfalz/Ruanda gebührend gewürdigt und gefeiert wurde.

(Text und Fotos: Britta Kleine-Tebbe, BBS Lahnstein, Kathrin Depping)

 

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Sommerferien

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler,Panoramabild BBS Lahnstein

die BBS Lahnstein wünscht allen Schülerinnen und Schülern schöne und erholsame Sommerferien.

Wir freuen uns auf Sie!

 

BBS Lahnstein

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Besuch beim Verwaltungsgericht in Koblenz

,,Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil...‘‘ Besuch Gericht M. Altenkamp

Nicht nur Berufsrichter, sondern auch ehrenamtliche Richterinnen und Richter fällen Urteile und entscheiden somit über Schuld und Unschuld.
Im Rahmen der Rechtslehre befasste sich die VWK 22A der BBS Lahnstein mit der Thematik der Gerichtsbarkeiten und der damit verbundenen Aufgaben der einzelnen Instanzen.

Wie so oft sieht die Theorie anders aus als die Praxis. Aber wie sieht eigentlich genau die Praxis vor einem Gericht überhaupt aus?

Dieser Frage wollten wir genauer auf den Grund gehen und somit erklärte sich Frau Juliane Schaab, Schülerin der VWK 22A, dazu bereit, einen Besuch beim Verwaltungsgericht in Koblenz zu organisieren.
Am Dienstag, dem 4. Juli 2023 war es dann endlich so weit. 17 Schülerinnen und Schüler besuchten mit ihrer Lehrkraft Frau Manuela Altenkamp das Verwaltungsgericht in Koblenz.

Begrüßt und in Empfang genommen wurden wir von Herrn Dr. Ralf Geis, Präsident des Verwaltungsgerichts in Koblenz, welcher uns durch die Verhandlungen der 5. Kammer führte.
Der Zeitplan war eng getaktet, denn auf der Agenda standen insgesamt fünf Verhandlungen, in denen es galt, über Recht oder Unrecht zu entscheiden. Keine leichte Aufgabe, jedoch entscheidet hier ganz klar das Gesetz.
Die erste Verhandlung wurde pünktlich um 09:00 Uhr eröffnet. Inhalt der Verhandlung war die Entlassung aus dem Beamtenverhältnis auf Widerruf aufgrund gesundheitlicher Belange.

Hier wurde gegen das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch den Leiter der Justizvollzugsanstalt Koblenz, geklagt.
Die zweite Verhandlung ereignete sich um 09:30 Uhr, jedoch ist in diesem Fall niemand zur Ladung erschienen. Der Präsident schilderte uns kurz den Sachverhalt und betonte, dass trotz eines Fernbleibens von einer Verhandlung das Verfahren weiterverhandelt und nicht unberührt bleibe. Inhalt der Verhandlung war die Heranziehung des Klägers von Rundfunkbeiträgen, welche in der Vergangenheit trotz einer Ermäßigung nicht bereitwillig entrichtet wurden. Geklagt wurde hier gegen den Südwestrundfunk des Referates für Beitragsrecht.

In der 10:00 Uhr Verhandlung wurde die Unfallfürsorge einer jungen Lehrerin verhandelt. Gefordert wurde eine Erhöhung des Unterhaltsbeitrages, da die Beamtin aufgrund eines Dienstunfalls und den daraus resultierenden gesundheitlichen Folgen in ihrem Alltag zunehmend beeinträchtigt war und ihr Gesundheitszustand somit zu einer dauerhaften Dienstunfähigkeit führte. Ein entsprechendes Gutachten wurde eingereicht, welches zunächst Zweifel aufhorchen ließ, jedoch kam man zu dem Entschluss, dass dieses vor Gericht für verwertbar erklärt wurde. Beklagter in dem Verfahren war das Land Rheinland- Pfalz, vertreten durch den Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion.

Nach einer kurzen Verschnaufpause wurde die nächste Verhandlung um 10:45 Uhr eröffnet. Diese beinhaltete die Thematik der ruhegehaltsfähigen Dienstzeiten. Ein sich im Ruhestand befindender Professor klagte gegen das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch die Präsidentin des Landesamtes für Finanzen, da die Frage im Raum stand, ob im Falle zweier in der Vergangenheit zurückliegender Projekte, die Tätigkeiten als hauptberuflich anzusehen waren und er somit ein Anrecht auf Versorgungsansprüche hatte. Vor 1997 galt nur eine unterhälftige Beschäftigung im Beamtenverhältnis. Hat in diesem Fall eine überhälftige Beschäftigung stattgefunden? Dies galt es jetzt zu klären. Das Gericht hegte Zweifel, ob das Merkmal der Überhälftigkeit nach dem Versorgungsrecht erfüllt wurde.


Schlusslicht bildete gegen 11:30 Uhr die Verhandlung der Mitgliedschaft in der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz. In dem Verfahren klagte eine Kinderkrankenpflegerin gegen die besagte Kammer, vertreten durch den Präsidenten der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz, hinsichtlich zu zahlender Beiträge. Da die Klägerin eine neue Tätigkeit in einer Kindertagesstätte aufgenommen hatte und demzufolge nach nicht mehr in ihrem alten Beruf tätig war, stellte sich die Frage, ob sie als Angestellte in einer Kita auf das berufsgruppenspezifische Fachwissen einer Kinderkrankenschwester zurückgreifen und dieses in ihrer neuen beruflichen Tätigkeit verwenden konnte. Auf Grundlage des sich am 1. Dezember 2022 geänderten Heilberufsgesetzes gehe eine Verwendung ihrer Tätigkeit somit einher und eine Mitgliedschaft in der Landespflegekammer sei ebenso von Bestand. Nachfolgend zog die Klägerin ihre Klage zurück und das Verfahren wurde eingestellt.


Nachdem die letzte Verhandlung geschlossen war, drehten wir den Spieß um und nahmen den Präsidenten, Herrn Dr. Ralf Geis, sowie seine Kolleginnen und Kollegen ins ,,Kreuzverhör‘‘ und stellten dem Gremium interessierte Fragen, wie zum Beispiel: ,,Wie wird man Richter?‘‘ oder ,,Wann liegt eine Verpflichtungsklage vor?‘‘ über ,,Ab wann ist eine Klage im Verwaltungsprozessrecht als statthaft anzusehen?‘‘ bis hin zu ,,Gibt es einen Fall, der Ihnen noch Jahre später in lebhafter Erinnerung geblieben ist?‘‘ Anhand der Erzählungen lässt sich eins feststellen: Auch Richter sind nur Menschen und so manches Schicksal lässt auch sie nicht kalt. Nichtsdestotrotz unterliegen sie der Gesetzestreue und nehmen die Aufgaben der Rechtsprechung nach bestem Wissen und Gewissen wahr.
Euer Ehren, Herr Vorsitzender, verehrte Kolleginnen und Kollegen: Die VWK 22A bedankt sich recht herzlich, den Sitzungen der 5. Kammer des Verwaltungsgerichts in Koblenz beigewohnt zu haben und nimmt die Ehrfahrungswerte und Eindrücke von diesem Tag als Mehrwehrt für die kommenden Unterrichtseinheiten in Rechtslehre oder gar im Hinblick auf das Fachgebiet des Beamtenrechts gewinnbringend entgegen.
Im Namen der VWK 22A lässt sich abschließend sagen: Eine gelungene Exkursion, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Juliane Schaab, VWK 22A, Auszubildende beim Polizeipräsidium Koblenz

Koblenz, den 17.07.2023

Vielen Dank für diesen schönen Bericht.

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Workshop Kommunalrecht in der Klasse VWK22A

Unter dem Motto „Mehr Frauen und junge Leute in die Kommunalpolitik!“ ist das gemeinsame Projekt der Gleichstellungsbeauftragten Dorothee Milles-Ostermann und der Projektleiterin TheresaVWK22A mit Referentinnen SL Weber und BL AltenkampLambrich in die nächste Runde gestartet. Während der Veranstaltungsreihe, die jährlich im Auftrag des Rhein-Lahn-Kreises stattfindet, kamen in diesem Jahr drei Schulen zum Zuge: das Sophie-Hedwig-Gymnasium in Diez, die Loreleyschule in St. Goarshausen und die Berufsbildende Schule in Lahnstein.

An unserer Schule beschäftigten sich Mitte Mai die Schülerinnen und Schüler der Klasse VWK22A einen Vormittag lang mit dem Thema Kommunalpolitik. Während des Workshops bearbeitete Theresa Lambrich gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Fragen wie: Was ist Kommunalpolitik, wie sieht die kommunale Struktur in Rheinland-Pfalz aus, wie komme ich an ein kommunalpolitisches Mandat und warum sind Frauen in diesem Bereich unterrepräsentiert? Ziel sei es, den jungen Menschen Kommunalpolitik näher zu bringen und zugleich auf das Thema Frauen und Politik aufmerksam zu machen. „Denn junge Menschen sind politisch und auch Frauen sind politisch – es ist Zeit, dass sie auch aktiv werden, und daran wollen wir arbeiten. Gemeinsam, mit Jungen und mit Mädchen“, unterstreicht Theresa Lambrich.

P1530758 1.0Beim Workshop sei außerdem politische Neutralität geboten; es gehe um Partizipation und demokratische Beteiligung, unabhängig von einer Partei. Deshalb erhielten die Klassen am Workshopvormittag auch die Möglichkeit, aktive Kommunalpolitikerinnen verschiedener Parteien und Wählergruppen aus der Region zu ihren Erfahrungen zu befragen. Manuela Altenkamp, Bereichsleiterin für die Verwaltungsfachklassen, lässt ihre Klassen regelmäßig an Gemeinderatssitzungen teilnehmen und begleitete den Workshop bereits zum zweiten Mal: „Ich sehe in dieser praktischen Erfahrung eine sehr wertvolle Ergänzung in der Ausbildung der Schülerinnen und Schüler.“ Daneben profitierten vom Workshop gleichermaßen die Kommunalpolitikerinnen, die an unserer Schule zu Gast waren. Für Frau Stefanie Muno-Maier (ULL) und Frau Melanie Scheeben (CDU), beide aktive Mitglieder des Lahnsteiner Stadtrats, war es ein gewinnbringender Vormittag. Sie schätzten den bereichernden Austausch mit den Schülerinnen und Schülern und ergänzten den Workshop um persönliche Eindrücke und Erfahrungsberichte aus ihrem aktiven Politikeralltag.P1530767 3.0

Auch Landrat Jörg Denninghoff, der per Videonachricht im Workshop zugeschaltet wurde, dankte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement und hofft, dass sich nachhaltig mehr junge Menschen in der Kommunalpolitik im Kreis engagieren: „Ich freue mich, dass Sie alle sich mit diesem wichtigen Thema beschäftigen, denn unser Kreis braucht Sie!“

Theresa Lambrich ergänzte: „Ein Dank gilt den großartigen Lehrerinnen und Lehrern sowie allen Kommunalpolitikerinnen und -politikern, die diesen Workshop erst möglich machen!“

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Erfolgreich abgelegte Prüfungen für das KMK-Fremdsprachenzertifikat

Auch in diesem Jahr konnten wieder einige Schülerinnen und Schüler das KMK Fremdsprachenzertifikat erfolgreich absolvieren. Die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind:20230412 082216

  • Kauffrau im Einzelhandel, Samantha Schunk, Globus Lahnstein
  • Kauffrau im Einzelhandel, Ronja Reichert, Modehaus Bayer
  • Industriekauffrau Jana Staffel, Erlenbach GmbH Lautert
  • Industriekauffrau Joelle Schiller, Polynt GmbH Miehlen
  • Kauffrau für Büromanagement Katja Ribson, Gebr. Heymannn GmbH Nastätten

Das KMK-Fremsprachenzertifikat bescheinigt Schülerinnen und Schülern Fremdsprachenkompetenzen die bundeseinheitlich geregelt und berufsgruppenbezogen orientiert sind.

Besonders in der immer weiter globalisierten Wirtschaftswelt sind die Fähigkeiten in der englischen Sprache von besonderer Bedeutung und als Zusatzqualifikation ein besonderes personalisiertes Unterscheidungsmerkmal. Zudem ist es ist international angesehen. Das KMK-Fremdsprachenzertifikat ist an Schülerinnen und Schüler gerichtet, die eine Ausbildung im dualen System absolvieren.

Wir gratulieren allen Abvolventen für ihr besonderes Engagement und bedanken uns bei Herrn Gunar Wysk für dieses Angebot.

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Schulstraße 2-4 
56112 Lahnstein

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