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Aktuelles an der BBS Lahnstein

Aktuelles

Die HBF-PV 22 macht einen Exkurs in das Haus des Jugendrechts

Was genau ist das Haus des Jugendrechts?  Die Einrichtung gibt es bereits seit 2014. Die Polizei in einer gesonderten Gruppe bestehend aus 11 Personen, die Bundespolizei, die Caritas bestehend aus 6 ambulanten HBF PV 22 Besuch Haus Jugendrecht 14022023Jugendhelfern und 5 Schulsozialarbeitern, die Jugendgerichtshilfe, die Staatsanwaltschaft Koblenz bestehend aus 2 Staatsanwältinnen, das Jugendamt Koblenz, den Weißen Ring e.V., den Verein Bewährungshilfe Koblenz e.V. und die Agentur für Arbeit sind hier sesshaft.

Ziel ist es, Jugendliche und Heranwachsende durch Präventions- und Verfahrensarbeit vor  kriminellen Handlungen zu schützen. Denn oftmals haben Jugendliche nicht das Gespür dafür, ab wann es sich um ein kriminelles Delikt handelt. Auch mit Jugendlichen und Heranwachsenden, die bereits straffällig wurden, versucht man Perspektiven und Lösungen zu finden, damit dies nicht wieder vorkommt und sie zu resozialisieren. Geschaut wird nach dem Ursprung, denn eine Straftat entsteht meist nicht aus Willkür, sondern dort steckt meist mehr dahinter.

Am Dienstag, dem 14.02.2023, ging es am Haus des Jugendrechts in der Koblenzer Neustadt los. Frau Becker und Herr Bruchhof waren mit von der Partie, sowie 12 Schüler aus der HBF PV 22. 8:30 Uhr, wir wurden zunächst herzlichst empfangen und nahmen in einem separaten, größeren Besprechungsraum Platz. Erster Polizeihauptkommissar Egner, stellvertretender Leiter des Gemeinsamen SachGebiets Jugend (GSGJ), war den ganzen Tag und bei allen Stationen stets dabei. Für Verpflegung war natürlich gesorgt. Eine Tasse Kaffee darf natürlich nicht fehlen.

Herr Egner stellte sich und seine Tätigkeit im Haus des Jugendrechts vor. Er ist Polizist und hauptsächlich in der Jugendlichen- und Heranwachsendenarbeit tätig. Bei Jugendlichen kommen häufiger Drogendelikte vor, deshalb besprachen wir das Thema härtere und leichtere Drogen und deren Wirkung. Wie Drogen im Allgemeinen sich auf unseren Körper auswirken und wie viele Jugendliche tatsächlich schon etwas mit Drogen zu tun haben. Es ging auch um die Gefahren dabei. Am Ende des Vortrages von Herrn Egner gingen wir auch auf das Drogenstrafrecht ein, Drogen im Straßenverkehr und was für strafrechtliche Konsequenzen zu befürchten sind.

9:30 Uhr gab es dann eine kleine 15-minütige Verschnaufpause. Gegen 9:45 Uhr besuchte uns Frau Lotzer- Riehl von der ambulanten Jugendhilfe der Caritas. Sie stellte uns die Tätigkeit der Caritas im Haus des Jugendrechts vor. Ihr Team ist für den Bereich der Perspektivenschaffung und Resozialisierung zuständig. Denn Frau Lotzer- Riehl erklärte uns einige Trainings, die Jugendliche und Heranwachsende absolvieren können, um wieder resozialisiert zu werden. Im 5 vor 12 Training, welches meist bei Erststraffälligkeit durchgeführt wird, geht es um die Probleme des Jugendlichen, die Ängste oder Abhängigkeiten. Hier werden Jugendlichen Perspektiven vor Augen geführt, um eine reibungslose Teilhabe in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Des Weiteren gibt es auch ein Anti- Gewalttraining. Wie das Wort schon erahnen lässt, geht es hierbei um die Kontrolle über seine eigene Wut. Mit den Jugendlichen und Heranwachsenden  werden die Ursachen ihrer Gewaltbereitschaft besprochen und Lösungen gefunden, die Wut zu kontrollieren.

Schwerwiegender ist dann bereits das nächste Training. Das ASAT, Anti-Sexuelle-Aggressivität-Training. Hierbei wird versucht, den Jugendlichen oder Heranwachsenden durch Reflexion und Empathie vor Rückfällen zu bewahren. Die Jugendlichen sollen sich im Klaren sein, was sie gemacht haben, aber auch verstehen, dass es anders geht. Zum Schluss erklärte uns Frau Lotzer- Riehl, was die sozialpädagogische Familienhilfe bei der Caritas macht. Ziel ist es, die Familienprobleme zu erkennen und auch dort Lösungen zu finden, die für den Jugendlichen aber auch für die Familie förderlich sind. 10:30 Uhr gab es erneut eine kleine 15-minütige Verschnaufpause.

Gegen 10:45 Uhr hatte sich eine der zwei Staatsanwältinnen für uns Zeit genommen und uns in einem sehr aufschlussreichen Vortrag die Arbeit der Staatsanwaltschaft im Haus des Jugendrechts näher gebracht. Frau Reupel ist eine von 80 Staatsanwälten in der Staatsanwaltschaft Koblenz. Sie erklärte uns, dass sie die Ermittlungs Haupt, und Strafverfahren der Jugendlichen und Heranwachsenden begleitet. Sie liest sich durch Berge voller Akten und Dokumente, um den Fall eines Jugendlichen zu bewerten und ihn gegebenenfalls beim Richter zur Anklage zu bringen. Wissenswert ist, dass der Werdegang als Richter oder Staatsanwalt sehr lang ist, länger als man denkt. Das Jurastudium ist sehr umfangreich und das 1. juristische Staatsexamen steht nach ca. 4 Jahren an, darauf folgen 2 Jahre Referendariat und dann das 2. juristische Staatsexamen. Also dauert es ca. 6 Jahre, um Richter zu werden. Da sind wir persönlich doch sehr froh, dass wir Polizisten werden wollen. 11:45 Uhr gab es nochmals eine kleine 15-minütige Pause.

Gegen 12 Uhr besuchte uns noch ein Diplompädagoge vom Jugendamt Koblenz, Herr Scholer. Er ist auch in der Präventionsarbeit tätig und versucht mit seiner Art, den Jugendlichen entgegen zu kommen. Herr Scholer berichtete rund um das Thema Jugendschutz und über das Jugendschutzgesetz. Er leitet auch Testkäufe, um zu schauen, ob sich Verkäufer und Ladeninhaber an das Jugendschutzgesetz halten. Dabei werden Jugendliche unter 18 Jahren in einen Tabak- oder Spirituosengeschäft geschickt, um Dinge zu kaufen, die eine Jugendschutzüberprüfung erfordern. Des Weiteren ging er auf das Thema Filme und Spiele, Alkohol und Tabak und den "Muttizettel" ein. Er erklärte uns anhand des Gesetzes, inwieweit Jugendliche beispielsweise in eine Diskothek, mit oder ohne einen "Muttizettel" gehen dürfen und vor allem die Gefahren, wenn man diesen fälscht oder was so alles in einer Diskothek passieren kann. Ihm ist die Prävention sehr wichtig, denn oftmals wissen viele gar nicht, worauf sie sich da einlassen oder was sie da gerade tun. Durch den sehr lustig gehaltenen, aber auch ernsten Vortrag verflog die Zeit im Nu.

Wir bedankten uns bei allen Beteiligten, dass wir zu Besuch kommen durften und konnten natürlich nochmal Fragen stellen. Anschließend machten wir alle zusammen ein Gruppenfoto vor dem Haus des Jugendrechts und damit war unsere Exkursion auch schon wieder vorbei. 

Kurzes Fazit:

Der Besuch im Haus des Jugendrechts war sehr aufschlussreich. Denn so konnten wir feststellen, dass doch im Hintergrund, gerade in Koblenz, sehr viel Jugend- und Präventionsarbeit geleistet wird. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, als Jugendlicher seine Probleme anzugehen, gerade wenn man schon mal Kriminell gewesen ist. Vor Allem war es nochmal sehr interessant, die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche im Haus des Jugendrechts kennenzulernen. Alles in Allem war es eine schöne Exkursion und wir bedanken uns nochmal bei allen Beteiligten für das Zusammenarbeiten, dass dies für uns möglich gemacht werden konnte.

Dorian Augstein, HBF-PV22

Koblenz, den 15.02.2023

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Jobmesse JOBNOX am 12./ 13. Mai in Pohl

Sehr geehrte Damen und Herren,Panoramabild BBS Lahnstein

sehr gerne möchten wir Sie hiermit auf die Jobmesse „JOBNOX“ hinweisen, die am 12./13. Mai 2023 in Pohl am Limeskastell stattfinden wird und in der ca. 70 – 100 Unternehmen vertreten sein werden.

Die Berufsmesse, die sich besonders an Schülerinnen und Schüler richtet, zeigt die vielen Berufs- und Karrieremöglichkeiten auf, die Unternehmen verschiedenster Branchen den Interessierten bieten.

Auch einige Schulen, unter anderem die BBS Lahnstein wird vor Ort sein und ihr Bildungsprogramm interessierten Besuchern präsentieren.

Weiterführende Informationen finden Sie in Kürze auf folgender Seite:

www.jobnox.de

Nutzen Sie diese Möglichkeiten mit Unternehmensvertretern direkt ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Einladung zu unserem Eltern- und Ausbildersprechtag 2026

Sehr geehrte Damen und Herren,Panoramabild BBS Lahnstein

wir möchten Sie auf unseren, demnächst stattfindenden Eltern- und Ausbildersprechtag hinweisen. 

Dieser findet am Dienstag, dem 10. Februar 2026 in den Räumen der BBS Lahnstein, Schulstr. 2 - 4 in 56112 Lahnstein in der Zeit zwischen 15:30 Uhr - 19:00 Uhr statt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte auch dem beigefügten Formular. Hier klicken!

Parkmöglichkeiten finden Sie auf dem neu angelegten Parkplatz im Bereich Schulstrasse/ Ecke Sebastianusstrasse.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Informationsveranstaltung zur Erreichung der Hochschul-/Fachhochschulreife an der BBS Lahnstein

„Verschiedene Bildungswege führen zur Fachhochschulreife und zur Allgemeinen Hochschulreife“Bildschirmfoto 2023 01 04 um 14.35.10 Kopie

diesen Schwerpunkt setzt die Informationsveranstaltung, die am Samstag, 28. Januar 2023 von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr in 
den Räumlichkeiten der Berufsbildenden Schule Lahnstein, Schulstraße 2–4, stattfindet.

Wenn Sie überlegen, nach dem Abschluss der Realschule Plus weiterhin zur Schule zu gehen, um einen höheren Bildungsabschluss zu erwerben, oder wenn Sie danach eine Berufsausbildung absolvieren oder beendet haben und einen höheren Bildungsabschluss anstreben, können Sie sich ab 10:00 Uhr über die verschiedenen Möglichkeiten informieren. Schüler*innen, Lehrer*innen und das Polizeipräsidium Koblenz geben Ihnen einen Einblick, wie man mit dem Realschulabschluss „in den Streifenwagen“ bzw. in ein Wirtschaftsunternehmen oder an die Universität kommt.

Denn die Höhere Berufsfachschule führt nicht nur zum Abschluss des Assistenten, sondern auch bei Teilnahme am Fachhochschulreifeunterricht zur Fachhochschulreife. Speziell in Lahnstein werden Sie in Polizeidienst und Verwaltung, Robotik bzw. E-Commerce unterrichtet. In Abendschule können Sie neben Ihrer Berufsausbildung ebenso zu diesem Abschluss kommen.

Sie haben Ihre Berufsausbildung beendet, wurden nicht übernommen oder möchten sich anderweitig orientieren? In einem Jahr Vollzeitunterricht in der Berufsoberschule I können Sie auch hier die Berechtigung zum Studium an einer Fachhochschule erwerben. Wenn Sie daran die Berufsoberschule II anschließen, erhalten Sie die Allgemeine Hochschulreife.

Wer sich schon vorab einlesen möchte, findet auf den Internetseiten der BBS Lahnstein unter www.bbs-lahnstein.de sowie der Polizei unter www.polizei.rlp.de/karrierestart die grundlegenden Informationen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Weihnachtsgrüße der BBS Lahnstein

Liebe Schülerinnen und Schüler, Weihnachtsfotosehr geehrte Eltern, sehr geehrte Ausbilderinnen und Ausbilder, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Besucherinnen und Besucher, 
 
Das Jahr 2022 neigt sich dem Ende zu. Geprägt vom Krieg in der Ukraine, dem Klimawandel und vieler anderer Probleme, wollen wir die Zuversicht nicht verlieren.
Glücklicherweise mussten wir bisher keine durch Corona bedingten schulischen Einschränkungen überwinden.
 
Ich hoffe und wünsche Ihnen für das nächste Jahr viel Erfolg und das Sie Ihre angestrebten Ziele erreichen.Schulfoto Schnee
Ihnen und Ihren Familien wünsche ich ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2023!
 
Herzlichst
Dietmar Weber
(Schulleiter)
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Volksbank Rhein-Lahn-Limburg unterstützt Spendenlauf der BBS Lahnstein

Im Rahmen des diesjährigen Spenden- und Sponsorenlaufs an der BBS Lahnstein konnten sich die Schülerinnen und Schüler des Berufsvorbereitungsjahres der BBS über eine Spende von 250 Euro von der Volksbank Rhein-Lahn-Spende BBS SponsorenlaufLimburg freuen, die das Engagement der Klasse hiermit nochmals zum Ausdruck bringen wollte.

Die Volksbank Rhein-Lahn-Limburg hatte spontan eine Spende zugesagt, als die Schülerinnen und Schüler des Berufsvorbereitungsjahres der BBS danach fragten.

Der Lauf war ein großer Erfolg. Es wurde nicht nur gelaufen und gejoggt sondern auch gewalkt. Jede Runde zählt, berichtete die Lehrerin, Dorothee Wolf. Im Durchschnitt hatte jeder 11 Runden geschafft!

Allen Beteiligten ein herzliches Dankschön!

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Infoabend zum Erwerb der Fachhochschulreife an der BBS Lahnstein

„Verschiedene Wege führen zur Fachhochschulreife“ – diesen Schwerpunkt setzt die Informationsveranstaltung, die am Donnerstag, 24.11.22 in den Räumlichkeiten der Berufsbildenden Schule Lahnstein, Bildschirmfoto 2022 11 14 um 14.16.43Schulstraße 2–4, stattfindet.

Wenn Sie überlegen, nach dem Abschluss der Realschule Plus weiterhin zur Schule zu gehen, um einen höheren Bildungsabschluss zu erwerben, oder wenn Sie nach dem Realschulabschluss eine Berufsausbildung absolvieren oder beendet haben und einen höheren Bildungsabschluss anstreben, können Sie sich ab 18:00 Uhr über die verschiedenen Möglichkeiten informieren. Denn die Höhere Berufsfachschule führt nicht nur zum Abschluss des Assistenten, sondern auch bei Teilnahme am Fachhochschulreifeunterricht zur Fachhochschulreife.

Speziell in Lahnstein werden Sie in Robotik bzw. E-Commerce unterrichtet. In Abendschule können Sie neben Ihrer Berufsausbildung ebenso zu diesem Abschluss kommen. Sie haben Ihre Berufsausbildung beendet, wurden nicht übernommen oder möchten sich anderweitig orientieren? In einem Jahr Vollzeitunterricht können Sie auch hier die Berechtigung zum Studium an einer Fachhochschule erwerben.

Wer sich allerdings speziell für den Weg in den Polizeidienst interessiert, kann sich ab 19:00 Uhr informieren. Seit 2009 bietet die Lahnsteiner Berufsbildende Schule als eine von dreien im Land in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Koblenz und der Hochschule der Polizei auf dem Hahn den zweijährigen Bildungsgang „Höhere Berufsfachschule für Polizeidienst und Verwaltung“ an. Etwa 30 Interessent*innen mit dem Schulabschluss „Qualifizierter Sekundarabschluss I“ (Mittlere Reife) wird die Gelegenheit gegeben, die Zulassungsvoraussetzungen für die Ausbildung zum/zur Polizeikommissar/in zu erwerben.

Bereits mit Schulbeginn wird die Zulassung zum Studium garantiert, wenn die Einstellungsvoraussetzungen zum Studienbeginn gegeben sind. Lehrer*innen und Polizeibeamt*innen des Polizeipräsidiums Koblenz stehen an diesem Abend für alle Fragen zur Verfügung, die sich um Einstellung, Unterricht, Studium, Bezahlung und spätere Aufstiegschancen drehen. Die Polizei hat auch großes Interesse, die Zahl der Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund zu erhöhen. Wer sich schon vorab einlesen möchte, findet auf den Internetseiten der BBS Lahnstein unter www.bbs-lahnstein.de sowie der Polizei unter www.polizei.rlp.de/karrierestart die grundlegenden Informationen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Bewerbertraining für den Polizeidienst an der BBS Lahnstein

Sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten Interessentinnen und Interessenten gerne auf eine Panoramabild BBS LahnsteinVeranstaltung hinweisen, die ihre berufliche Zukunft im Polizeidienst sehen.

Am Samstag, den 19.11 2022 zwischen 10:00 Uhr und ca. 15:00 Uhr findet an der BBS Lahnstein, Schulstr. 2 - 4 in Lahnstein ein Training statt, das auf das Auswahlverfahren der Polizei vorbereitet.

Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte folgendem Dokument: Training

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme. Bitte beachten Sie, das eine vorherige Anmeldung nötig ist.

Die BBS Lahnstein wünscht Ihnen viel Erfolg!

 

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Schulleiter unserer Partnerschule aus Ruanda besucht die BBS Lahnstein

Runde um Runde für den neuen Speisesaal der Partnerschule! Erst verschoben, endlich verwirklicht: Schulleiter aus Ruanda besucht die BBS Lahnsteinvon links Bernard Kayiranga Schulleiter Dietmar Weber Schulleiter Ruanda Father Gerard Hakizimana

Erfolgreiche und nachhaltige Schulpartnerschaften leben von realen Begegnungen. Getreu diesem Prinzip empfing die Schulgemeinschaft der BBS Lahnstein im September für einen Zeitraum von drei Wochen den Schulleiter und seinen Stellvertreter ihrer ruandischen Partnerschule, der Saint Joseph Nzuki TVET School. Der ursprünglich für November 2020 geplante Besuch musste aufgrund der Pandemie um ganze 2 Jahre verschoben werden. Umso glücklicher waren Schulleiter Dietmar Weber und Bereichsleiterin und Ruandabeauftragte Manuela Altenkamp von der BBS, dass der Besuch jetzt tatsächlich realisiert werden konnte. Die letzte Begegnung zwischen den Schulen fand Anfang 2019 statt, als eine kleine Delegation von Lehrkräften und SchülerInnen der BBS Lahnstein für eine Woche das Land Ruanda und ihre Partnerschule besuchte.

Seit 2013 besteht mittlerweile die offizielle Schulpartnerschaft zwischen der BBS Lahnstein und der ruandischen Schule, die eine katholische private Berufsbildende Schule ist und im Jahr 2000 gegründet wurde. Rund 600 SchülerInnen werden dort in den Berufszweigen Automechaniker, Maurer, Schneider und Schreiner ausgebildet. Die BBS Lahnstein setzt sich seit Jahren mit vielfältigen Spendenaktionen für die Belange ihrer Partnerschule ein. Es wurden u.a. schon der Bau eines Schlafsaales und jüngst einer Schulküche, die Installation von Regenwasserzisternen und die Anschaffung von Computern im Rahmen der Graswurzelpartnerschaft zwischen Ruanda und Rheinland-Pfalz mitfinanziert. Weitere Projekte sind in Planung, so z.B. ganz aktuell der Bau eines Speisesaales, für das sich Manuela Altenkamp eine besondere Aktion einfallen ließ: Zum Ausklang des dreiwöchigen Besuches von dem ruandischen Schulleiter Father Gérard Hakizimana und seinem Stellvertreter Bernard Kayiranga organisierte sie für die Schulgemeinschaft einen Spenden- und Sponsorenlauf auf dem Sportplatz des benachbarten Marion-Dönhoff-Gymnasiums und der Kooperativen Realschule Plus, der dankenswerter Weise der BBS zur Verfügung gestellt wurde.

SchülerInnen und LehrerInnen hatten im Vorfeld fleißig Sponsoren geworben, die für jede gelaufene Runde auf dem Sportplatz einen selbst gewählten Geldbetrag spenden konnten. Und so war am Morgen des 20. September die ganze Schule auf den Beinen: Es wurde nicht nur gelaufen und gejoggt, auch gewalkt, gemächlich spaziert und dabei geschwatzt, denn jede Runde zählte! Manche SchülerInnen feuerten lieber von den Tribünen an, halfen beim Kuchen- und Getränkeverkauf, beim Sammeln und Kontrollieren der Sponsorenkarten oder verteilten bunte Gummibänder nach jeder gelaufenen Runde. Das Wetter spielte an dem Tag mit, die Laune war spürbar ausgelassen, der Spitzenwert lag bei 50 gelaufenen Runden (somit 20 Kilometern), den ein Schüler aus der Polizeiklasse erzielte, und auch Schulleiter Dietmar Weber ließ es sich nicht nehmen, mit den zwei ruandischen Gästen 25mal den Sportplatz zu umrunden. Die Endsumme der erlaufenen Spenden ist noch nicht ermittelt, weil das Geld bis zu den Herbstferien eingesammelt wird, doch Stand Anfang Oktober kamen schon rund 2.300 € zusammen.

3 SchulerInnen HBF am Versorgungsstand von links Rita Wolf und Manuela Altenkamp vom Ruanda Team

Für den ruandischen Schulleiter Gérard Hakizimana und seinen Kollegen dürften die drei Wochen in Lahnstein und der Umgebung wie im Flug vergangen sein. Sie wurden von wechselnden Gastfamilien aus dem Schulumfeld beherbergt, und das Ruanda-Team der BBS hatte sich ein umfangreiches Besuchsprogramm überlegt. Die Fahrt mit der Koblenzer Seilbahn, die Besichtigung von Schloss Stolzenfels, Ausflüge nach Mendig zum Vulkanmuseum, zum Laacher See und dem Kloster Maria Laach, nach Köln zum Dom und zur Besichtigung der Ford-Werke, nach Bonn und zu Rhein in Flammen in St. Goarshausen waren nur einige Programmpunkte. So nahmen die ruandischen Besucher die Gelegenheit auch zum Hospitieren im Unterricht der deutschen KollegInnen wahr, ließen sich die Elektro-, KFZ-, Metall- und Holzwerkstätten sowie den Hauswirtschaftsbereich der BBS Lahnstein zeigen, besuchten z. Bsp. die Polizei- und Verwaltungsklassen im Unterricht und auch eine weitere BBS in der Nähe, in Montabaur. Bei sämtlichen Besuchen gab es Möglichkeiten neue Kontakte zu schließen und den freundschaftlichen Austausch zu vertiefen.

Mit Hermann Pfeifer, ehemaliger Lehrer der BBS Lahnstein und jetzt im Ruhestand, der schon mehrere Projekte an der Partnerschule durchgeführt hat, verbindet die Joseph Nzuki TVET School eine ganz besonders intensive Beziehung: Hermann Pfeifer fährt heute noch regelmäßig nach Ruanda und packt vor Ort mit an. Er begleitete die Gäste nach Köln und nach Hübingen zum Treffen mit den dortigen Ruanda-Freunden. Und auch mit der Familie von Manuela Altenkamp besteht seit langem ein freundschaftliches Verhältnis, dort wurde mit den ruandischen Kollegen abends zusammen auf deutsch und in der Sprache Ruandas - „Kinyarwanda“ - gesungen und gemeinsam musiziert. Musik als universelle und verbindende Sprache. Menschliche Nähe, die nur durch echte Begegnungen entstehen konnte.

All die Eindrücke und Erlebnisse, u.a. auch ihre Erfahrung, dass bei kühleren deutschen Herbsttemperaturen eine Mütze und eine dicke Jacke vonnöten waren, nahmen Father Gerard Hakizimana und sein Kollege als Souvenirs Ende September mit zurück nach Ruanda. Und auch das Ruanda-Team der BBS Lahnstein wird sich noch lange an diesen gelungen Besuch zurückerinnern, während es schon wieder dabei ist, weitere Schulaktionen (wie die jährlich stattfindende Ruanda-Woche in der Adventszeit) ins Leben zu rufen, um Projekte an der Partnerschule voranzubringen sowie den nächsten Gegenbesuch in Ruanda zu planen.

(Text und Fotos: Britta Kleine-Tebbe, BBS Lahnstein)

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Feierliche Zeugnisübergabe an die Schülerinnen und Schüler der Polizeiklasse HBF PV 20

Nach mehr als zwei Jahren Pandemie und vielen erlebten Einschränkungen in den zurückliegenden Schuljahren, ließ es sich die BBS Lahnstein nicht nehmen, zumindest einen Teil der AbsolventInnen dieses JahresHBFPV20 2 großin einem feierlichen Rahmen zu verabschieden. Neben vielen Ehrengästen waren erstmals auch wieder zahlreiche Eltern und Angehörige geladen, so dass, zusammen mit AbsolventInnen und Lehrkräften, im geschmückten Foyer der Schule endlich wieder richtige Betriebsamkeit in das Schulgebäude zurückkehrte. Das stillgelegte Foyer war schließlich lange genug Symbol gewesen für eine lange Auszeit von Feiern und Veranstaltungen.

28 SchülerInnen der Höheren Berufsfachschulklasse für Polizeidienst und Verwaltung (HBFPV20) hatten im Sommer 2020 den zweijährigen Bildungsgang an der BBS Lahnstein begonnen, alle 28 haben ihn erfolgreich abgeschlossen, .d.h. die Prüfung zur Fachhochschulreife sowie die zum/r „staatlich geprüften Assistent/in für Polizeidienst und Verwaltung“ bestanden. 23 der AbsolventInnen haben dabei den für die Hochschule der Polizei erforderlichen Notendurchschnitt bis 3,2 erreicht, von denen nunmehr 21 die HBFPV20 großEintrittskarte zum Studium auf dem Hahn lösen werden. 7 AbsolventInnen schlagen mit ihrem Abschluss einen anderen Weg ein.

In Anwesenheit der Ehrengäste, des Koblenzer Polizeipräsidenten Karlheinz Maron, Eduard Schaabs (Leiter des Stabsbereichs 1 Polizeipräsidium Koblenz), Rita Beckers (Sachbereich 14 Aus und Fortbildung / Koordination Höhere Berufsfachschule), Judith Krämers (Leiterin der Zentralstelle für Werbung und Einstellung an der Hochschule der Polizei) sowie Christian Eisenhuts (Leiter Finanzcenter Bad Ems, Lahnstein und Nassau der Nassauischen Sparkasse) überreichten der Schulleiter der BBS Lahnstein Dietmar Weber die Zeugnisse und Judith Krämers von der Seite der Polizei die Einstellungszusagen für das Studium an der Hochschule der Polizei auf dem Hahn. 28 stolze AbsolventInnen wurden dabei von allen Anwesenden mit reichlich Applaus bedacht.

Schulleiter Dietmar Weber blickte in seiner Ansprache auf die besonderen pandemiebedingten Umstände zurück und erinnerte daran, wie schwierig es für die Klasse gewesen sei, besonders im ersten der zwei Jahre ab Herbst 2020, das durch langen Fernunterricht geprägt war, überhaupt so etwas wie eine Klassengemeinschaft aufzubauen. Dass dieses dennoch gelang, führte die Klassensprecherin Leonie Tobor in Ihrer späteren Rede näher aus. Sie würdigte den Zusammenhalt in der Klasse als Verdienst ihrer Klassenlehrerin Beate Witzler sowie der anderen eingesetzten FachlehrerInnen. Die Lehrkräfte seien ihrer Klasse in den zurückliegenden zwei Jahren ans Herz gewachsen und mehr geworden als „nur Lehrer“. Frau Krämer wagte den Blick voraus auf die kommenden drei Studienjahre der 21 AbsolventInnen, den Vorbereitungsdienst in den gehobenen Polizeidienst, in denen sie zu PolizeikommissarInnen ausgebildet werden. Sie betonte die unterschiedlichen Rollen, die ein Polizist/eine Polizistin einnehme, die des Ermittlers, des Beschützers und des Helfers.

Klassenleiterin Beate Witzler leitete Ihre Rede mit der Liedzeile „Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen“ aus dem Lied „Wann strahlst du?“ ein und ließ die vergangenen zwei Jahre Revue passieren: Wie die SchülerInnen die nicht enden wollende Zeit des Fernunterrichts klaglos hingenommen, wie sie die unberechenbare Zeit überstanden, wie sie dennoch reibungslos zusammen gearbeitet und jederzeit Flexibilität unter Beweis gestellt haben. Wie sie immer weiter zusammen gewachsen seien im zweiten Jahr, als endlich wieder ein (fast) normaler Schulalltag möglich wurde. Krönung der zwei Jahre sei sicher die Abschlussfahrt nach Berlin gewesen, aber auch andere Events und Ausflüge haben trotz Corona durchgeführt werden können, hob die Klassenlehrerin hervor. „Denken Sie immer daran: Sie schulden dem Leben das Leuchten in Ihren Augen!“, wandte sie sich zum Schluss direkt an Ihre Klasse.

Eine besondere Ehrung wurde der Klassensprecherin zuteil: Leonie Tobor wurde für ihre besonderen schulischen Leistungen mit dem Preis der Naspa von Christian Eisenhut bedacht.Thomas P. Klarinette

Eingerahmt wurde die Veranstaltung von musikalischen Beiträgen durch den Lehrer Thomas Peters, der im Klarinettensolo mit zwei nachdenklichen ruhigeren Stücken brillierte, sowie durch den 9-jährigen Valentin Kleine-Tebbe, der die „vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi eindrucksvoll und souverän am Klavier präsentierte.

Bei bestem Wetter wurde auf dem Schulhof anschließend mit Sekt auf die AbsolventInnen angestoßen, und auch beim Klassenfoto verschwendete man in diesem Sommer endlich keinen Gedanken mehr an „mit oder ohne Maske“.

(Text und Fotos: Britta Kleine-Tebbe, BBS Lahnstein)

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